Residuallast SolarBauch (Be Entladung Pumpspeicher)

Nachtrag 13.08.2023
(BDEW) angesichts der tiefgreifenden Transformation des Stromversorgungssystems kein 1:1 Ersatz wegfallender Kapazitäten notwendig werden, sondern die Deckung der Residuallast (12), an der sich die Dimensionierung der steuerbaren gesicherten Leistung orientieren müsse.
Fussnote 12: „Die Residuallast beschreibt die zu deckende Last, die nach Abzug wetterabhängig einspeisender erneuerbarer Energien verbleibt und durch steuerbare gesicherte Leistung erbracht werden muss.“
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Studie „Klimaneutrales Deutschland 2045“ hält eine Umstellung auf erneuerbare Energien in dem folgenden Szenario für möglich:
„Die Erzeugung in Deutschland erfolgt im Jahr 2045 – und somit um fünf Jahre früher als im
Szenario Klimaneutrales Deutschland 2050 – vollständig klimaneutral, das Stromsystem basiert dann zu 100 Prozent auf Erneuerbaren Energien. Erneuerbare Energien inklusive Wasserkraft und Biomasse decken dann 89 Prozent des Stromverbrauchs direkt, 6 Prozent entfallen auf Gaskraftwerke, die aus Erneuerbaren Energien erzeugten Wasserstoff als Brennstoff nutzen.
Die restlichen 5 Prozent
werden durch zwischengespeicherten oder importierten Strom
gedeckt.“
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Wie hoch der zusätzliche Strombedarf insbesondere mit Blick auf die Elektrifizierung vieler Bereiche sein wird, ist Gegenstand kontroverser Diskussionen. Die Spannbreiten reichen für das Jahr 2050 von rund 450 bis hin zu 800 TWh pro Jahr.
Aktuelle Prognosen gehen von einem schnellen Anstieg des Strombedarfs aus:
„Im Zielszenario 1 steigt der Bruttostromverbrauch von 595 TWh im Jahr 2018 auf 658 TWh
im Jahr 2030 (+11 %).
Haupttreiber für den Anstieg des Stromverbrauchs sind der Verkehrssektor, die elektrischen Wärmepumpen in Gebäuden und Wärmenetzen, die Erzeugung von Elektrolyse-Wasserstoff sowie die Produktion von Batterien.
Die gesteigerte Stromeffizienz und der rückläufige Kraftwerkseigenverbrauch dämpften den Anstieg des Stromverbrauchs.
(Substitutions vs. Wirkungsgradmethode; hier kommt auch das Delta zwischen Bruttostromverbrauch und Nettostromerzeugung her, Kraftwerksverluste sind im Bruttostromverbrauch noch mit drin, bei den Erneuerbaren gibt es nur noch Verluste durch Transport, Speicherung, schlechte Kraftwerkswirkungsgrade wie bei thermischen Kraftwerken Kohle, Gas und Atomrkraft sind dann passe)
Zu einem Rückgang des Stromverbrauchs kommt es auch im Bereich der sonstigen Umwandlung (Bergbau, Kokereien, Raffinerien, Öl- und Gasförderung).“
Fraunhofer ISI et al., Entwicklung des Bruttostromverbrauchs bis 2030, 22.10.2021, S. 2.
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Pumpspeicher Kapazität in Wikipedia ist falsch, wir haben fürs Deutsche Stromnetz 635 GWH (Trick, die stehen teils in AUT/DK/Belgien und Norwegen)

Der Solarbauch wird immer größer und Wind auch, damit müssen die E Autos bzw. Batterien oder P2G2P Anlagen korrellieren oder Wärmepumpen mit Pufferspeichern, wie komme ich da drauf? Schaut auch im Bloomberg Report folgendes an:

https://about.bnef.com/blog/global-low-carbon-energy-technology-investment-surges-past-1-trillion-for-the-first-time/